Programm.

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Geringfügige Änderungen vorbehalten.

Die Pandemie beschleunigte den Einsatz etablierter, digitaler Technologien in der Lehre. Aktuell sorgen KI-Systeme wie ChatGPT für eine weitere, diesmal technologische Zäsur. Das zweite DiKuLe-Symposium hat die empirische Evaluation und den Erfahrungsaustausch aus der ersten Phase sowie den Ausblick auf die neuen digitalen Werkzeuge in der Post-Pandemie-Phase zum Gegenstand.

 

Schwerpunkt: Moderne Gestaltung von Lehr- und Lernkulturen an Hochschulen.

Vor diesem Hintergrund fokussiert das zweite Symposium auf empirische Befunde und ausgereifte Konzepte digitaler Innovationen von Lehr- und Lernkulturen an Hochschulen. Dabei sollen verschiedene Ebenen berücksichtigt werden, die relevant für die Gestaltung digitaler und digital gestützter Lehr- und Lernkulturen sind: Hochschule (z.B. Strategien, Studiengangsentwicklung), Lehre (z.B. Qualifizierung der Dozierenden, Lehrformate) und Rahmenbedingungen (z.B. rechtliche Vorgaben, technische bzw. technologische Ausstattung).

Gleichzeitig soll das Symposium Raum für das oft Unausgesprochene bieten: Es geht auch um Erkenntnisse über Misserfolge und Scheitern bei der Umsetzung digitaler und digital gestützter Ansätze in der Hochschullehre. Auf dem Symposium sollen auch solche Erfahrungen reflektiert und aus dem sogenannten Scheitern gelernt werden.

Modernes Konferenzformat. Wir glauben, dass sich gerade ein Symposium, das sich mit Fragen des Digitalen Kulturwandels befasst, dafür anbietet, altbewährte Konferenzformate zu hinterfragen und auch bewusst davon abzuweichen. Wir finden es wichtig, dass wir nicht nur über Kulturentwicklung und Digitalisierung reden – wir wollen neue Formate auch selbst vor- und erleben.

Wir setzen daher auf ein modernes Konferenzformat bestehend aus einem asynchronen Teil vor dem Symposium und einer Präsenzveranstaltung vor Ort. Um sich Vorträge anzuschauen muss man nicht unbedingt im selben Raum sein – für Interaktion und Gespräche aber schon.

Das Symposium orientiert sich damit am Inverted-Classroom-Format: Alle Registrierten können sich vorab die Beitragsvideos online anschauen. In Präsenz diskutieren wir in den Sessions gemeinsamen über die Vorträge und tauschen uns aus.

Sie wollen mehr darüber lesen? Wir haben unsere Erfahrungen in einem Paper zusammengefasst: Mrohs et al. (2023). Inverted-Classroom-Tagungen – Erfahrungsbericht zu einem neuen Konferenzformat. Zeitschrift für Hochschulentwicklung, 18(4), 315–331. https://doi.org/10.21240/zfhe/18-04/17

 

Zeitraum des Symposiums:

Asynchroner Teil: online.

Nach der Anmeldung werden die Videos vorrausichtlich ab dem 21. Februar zur Verfügung stehen.

Die Zugangsdaten erhalten Sie per Mail nach der Anmeldung.

Präsenzteil: Universität Bamberg.

Beginn: 21. März 2024, 11:30 Uhr.

Ende: 22. März 2024, 14:00 Uhr.